Eure Kinder sind nicht Eure Kinder, schrieb der libanesische Dichter Khalil Gibran. Paula Modersohn-Beckers Kinderbilder drücken diese Worte aus:
die noch jungen Menschen führen ihr Eigenleben. Sie blicken das sie betrachtende Publikum nicht an und leben in ihrer eigenen Welt.
Kein beschönigendes Ideal von Kindheit wird gezeigt, sondern Wesen, die ernst zu nehmen sind.
Zu einem dieser Bilder – ein Mädchen das versunken eine selbstgebaute Flöte spielt – trifft die Musikerin Akampita Steiner ihre Stückauswahl. Es erklingt ihre Gedichtvertonung des Textes von Khalil Gibran. Das Lied vom armen Kind, aus der Feder Frank Wedekinds, stellt eine Variation der Bremer Stadtmusikanten: hier werden die verkannten Geschöpfe, die sich unterwegs finden, durch ein blindes Kind, einen armen Poeten, einen Hund und noch mehreren Personen dargestellt.
Des Weiteren erklingt eine Gedichtvertonung von Else Lasker-Schüler, Bitten der Kinder von Berthold Brecht wird rezitiert und eigene Dichtungen.
Instrumente: Konzertgitarre, Gesang, Rezitation, Sopranino- und Altblockflöte, Obertongesang, Ocean-Drum, Klangspiel, Shruti-Box.
28195 Bremen, Böttcherstraße 6, Paula Modersohn-Becker Museum